Archiv Autokauf

Alte Espressomaschinen

Hier bieten wir eine zweigruppige Faema E-61 aus dem Jahre 1962 an, die bereits technischbetriebsfertig  instandgesetzt ist. Als kleines Schmankerl schenken wir Ihnen eine historische Kaffeemühle dazu.FaemaE-61
Pumpe, 2-gruppig - Hier bieten wir eine zweigruppige Faema E-61 aus dem Jahre 1962 an, die bereits technischbetriebsfertig instandgesetzt ist. Als kleines Schmankerl schenken wir Ihnen eine historische Kaffeemühle dazu.
Preis: 2000 Euro

Buchtipp:

Ferdinand Neumüller, Bertram Karl Steiner: Venexia. Eine HörigkeitFerdinand Neumüller, Bertram Karl Steiner: Venexia. Eine Hörigkeit Diese Geschichte einer persönlichen Leidenschaft spannt einen weiten Bogen vom Venedig Casanovas, Marco Polos und Lord Byrons über Richard Wagner...

Restauranttipp:

Ristorante Toscano da DinoRomantisch, ruhig, gut Bereits bei erster Sichtung des toskanischen Restaurants lädt die schön wildromantisch überwucherte Altbaufassade mit der von Pflanzen umgebenen Terrasse zum...

Autokauf in der EU

Das Aufjaulen der geballten Autoindustrie kam prompt. Zeitgleich mit der Ankündigung der EU-Kommission, den Autohandel innerhalb der Europäischen Union ein wenig aufzumischen, meldeten sich die üblichen Bedenkenträger. Die IG Metall vermeldete den Standardsatz von der tausendfach drohenden Beschäftigungslosigkeit, die Autokonzerne jaulten getroffen auf ob der drohenden Gewinneinbrüche. Ich halte es zumindest für erwähnenswert, wenn gleich ausgestattete Modelle aus Rüsselsheim in Italien, Dänemark oder Portugal um die 25 % weniger kosten und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum ein EU-Bürger mit seiner ihm aufreglementierten Gemeinschaftswährung sich sein Gefährt nicht unbürokratisch und regelarm an der Adria kaufen soll. Oder will die Autoindustrie andeuten, dass ihre Gewinne - so denn welche entstehen bei diesen bettelarmen Gesellen - nur in wenigen EU-Ländern abgeschöpft werden, während die armen Italiener Ihre Wagen zum Selbstkostenpreis angeboten bekommen? Entwicklungshilfe?

Schröder befürchtete am Dienstag bei der Eröffnung des neuen Opel-Werkes in Rüsselsheim, dass die geplante "Zerstörung" der bislang geltenden Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) "enorme Wettbewerbsnachteile" für die deutsche Automobilindustrie haben werde. Aha! Mir war gar nicht bekannt, dass die geplante Deregulierung nur zulasten einheimischer Konzerne gehen soll. Bislang hatte ich ja - offensichtlich fälschlich - vermutet, dass bereits der Skoda einen VW zum tatsächlichen Preis darstellt. Oder wie war das doch gleich mit Siemens/Bosch/Constructa?

Jobverlust im Mittelstand? Aha! Wußte ich doch, dass die enormen Preise der "Vertragswerkstätten" eine Art von mir quersubventionierter Beschäftigungsmaßnahme sind. Die Befürchtungen der IG Metall lese ich nur so, dass man in einem tatsächlich wettbewerbsorientierten Deutschland tausende Kfz-Mechaniker gar nicht bräuchte. Oder gehen per Beschluß der EU Kommission etwa gleichzeitig weniger Kraftfahrzeuge kaputt? Zum guten Schluß ist es doch in einem vereinten Europa so, dass sich auch sinkende Arbeitslosenzahlen in Portugal als sinkende Beihilfen in meinem Geldbeutel bemerkbar machen. Und wenn es gar zu bunt wird: Auf nach Portugal!

Es wird der Wirtschaft, auch der Autowirtschaft, gut tun, sich einem transparenten und offenen Wettbewerb zu stellen, anstatt Autokäufer ein- für allemal an sogenannte "Vertragswerkstätten" zu binden, deren einziger Unterschied zu freien Werkstätten nur darin besteht, dass das Mutterhaus für sie Werbung macht und deshalb die Türkurbel Beifahrerseite Golf I mal eben mit um die 10,- Euro zu Buche schlägt. Ohne Einbau oder freundlich Lächeln, versteht sich.

Kurzum. Genauso wie es in den Vereinigten Staaten niemand verstehen würde, warum ein Californier seinen Dodge nicht in South Carolina kaufen darf, auch wenn er dort 30 % günstiger ist, sollte es in einer Europäischen Union, die diesen Namen verdient, auch zugehen. Wurde uns denn die Zustimmung zum neuen Gebilde nicht mit eben diesen Vorteilen verkauft? War nicht vor kurzem noch die Rede davon, wie groß das potentielle Einsparpotential der Gemeinschaftswährung für die Industrie sei, wie gewinnzuträglich der erweiterte Absatzmarkt? Also: Auf und laßt uns den Absatzmarkt bevölkern. ALDI Stresemannstraße ist nicht nur für Bewohner der Stresemannstraße.