Espressotipps

Alte Espressomaschinen

Diese wunderschöne zweigruppige Faema E-61 aus dem Jahr 1965 ist bereits vollständig anschlussfertig instandgesetzt. Ein Schmuckstück für Menschen, die nicht basteln wollen.FaemaE-61
Pumpe, 2-gruppig - Diese wunderschöne zweigruppige Faema E-61 aus dem Jahr 1965 ist bereits vollständig anschlussfertig instandgesetzt. Ein Schmuckstück für Menschen, die nicht basteln wollen.
Preis: 2200 Euro

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Espresso, Kaffee und Klatsch

Willkommen im Kaffeportal auf altravita.de. Hier werden wir nach und nach alles zusammentragen, was uns rund um den Espresso bedeutsam erscheint. Natürlich hätten wir auch ein Grappaportal machen können, da wäre uns mindestens ebensoviel eingefallen und die Touren zu den Herstellern hätten noch mehr Freude gemacht - aber in welches Licht wären wir geraten?

Wir, Toni Imbach und Kai Tippmann (Meine Maschine) - Schweizer und Deutscher mit Italien als Wahlheimat, haben für ausgedehnte Feldforschung in den letzten Jahren mit Sicherheit mehrere hundert Bars besucht und unter anderem Espresso getrunken. Natürlich hätten wir auch ein Grappaportal machen können, da wäre uns mindestens ebensoviel eingefallen und die Touren zu den Herstellern hätten noch mehr Freude gemacht - aber in welches Licht wären wir geraten? Dabei haben wir dem Barista auf die Finger geschaut und uns an Espressomaschinen erfreut, dem Herzstück italienischer Bars. Und hier gibt es sie alle: verchromte Barmschinen mit 6 Brühgruppen mit Festwasser- und -gasanschluß bis hin zu hochmodernen Vollautomaten mit Farbdisplay und Pods.

Ohne zu sehr vorweg zu greifen: Moderne Maschinen erleichtern dem Barista die Arbeit, Garantie für einen guten Espresso sind sie nicht. Gleichzeitig garantiert auch die romantischste Dampfmaschine in der Hand eines unerfahrenen Anwenders noch lange kein trinkbares Ergebnis. Der Mahlgrad muß der Temperatur und Luftfeuchtigkeit angepaßt werden, die Wasserhärte ist bedeutsam, natürlich die Bohnen selbst, deren Mischung und pflegliche Behandlung, der Pumpendruck der Maschine, ... Sie ahnen, dass das eine Wissenschaft für sich ist. Auch dem guten Barmann ist die Gabe nicht in die Wiege gelegt und auch Bewohnern nördlich der Alpen mangelt es in der Regel nur an Erfahrung und Training. Aber glauben Sie uns: Es lohnt sich.

Und so beschäftigen wir uns an dieser Stelle mit dem Anbau von Kaffepflanzen, welche Bohnen ordentlichen Espresso ergeben, wie man einen Espresso stilecht zubereitet (das ist eine Kunst, an der sich selbst in Italien nur ein Teil der Barista erfolgreich versuchen), welche Tassen man nimmt, wie man Milch aufschäumt und und und. Aber spätestens wenn sich x verschiedene Aromastoffe zu einem anregenden Feuerwerk auf Ihrer Zunge versammeln und der selbstgebraute Espresso ebenso schmeckt wir der von ihrem Lieblingsitaliener, dann hat sich die Mühe gelohnt.

Und kein Espresso ist so gut, dass er nicht durch einen Grappa noch verfeinert werden könnte - entweder durch einen mutigen Schuß direkt in das heiße Getränk, wodurch der Espresso eine würzige Grappanote bekommt, oder zum Ausspülen der bereits leergetrunkenen Espressotasse, wobei der Grappa ein leichtes Espresso-Aroma erhält.

8 Goldene Regeln für die Espressobereitung:

  1. Eine für Espresso geeignete Bohnenmischung (Arabica ./. Robusta) verwenden, unbedingt mit einer geeigneten Mühle frisch mahlen.
  2. Machine ca. 10 Minuten vor der ersten Füllung anschalten, je mehr Espresso zubereitet wird um so besser gelingt er.
  3. Etwas heißes Wasser durch den noch leeren Filter laufen lassen.
  4. Den 1-Tassen-Filter mit ca. 7g Kaffee füllen (ca. 3 Teelöffel).
  5. Kaffeemehl mit passendem Stampfer gleichmäßig anpressen.
  6. Konische Tassen mit engem Boden sorgen für lang anhaltende Crema.
  7. Maximal 30 Sekunden brühen.
  8. Filter immer sofort nach Gebrauch reinigen.

Und dann sieht der perfekte Espresso so aus.

Kai Tippmann & Toni Imbach