Buchtipps

Alte Espressomaschinen

Diese wunderschöne Faema E-61 mit 2 Brühgruppen stammt aus dem Jahr 1963 und wurde bereits betriebsfertig instandgesetzt. Die Maschine verfügt über einen Schutzschalter, der bei zu geringer Wasserberfüllung des Kessels eingreift.FaemaE-61
Pumpe, 2-gruppig - Diese wunderschöne Faema E-61 mit 2 Brühgruppen stammt aus dem Jahr 1963 und wurde bereits betriebsfertig instandgesetzt. Die Maschine verfügt über einen Schutzschalter, der bei zu geringer Wasserberfüllung des Kessels eingreift.
Preis: 1900 Euro

Buchtipp:

Gianfrancesco Turano: Fuori Gioco. Fußball und Macht. Die wahre Geschichte der Präsidenten der Serie A.Gianfrancesco Turano: Fuori Gioco. Fußball und Macht. Die wahre Geschichte der Präsidenten der Serie A. Ein Buch wie ein Verkehrsunfall. Man erfährt Dinge, die man eigentlich lieber nicht wissen möchte, eignet sich Wissen an, das...

Restauranttipp:

Ostaria SassinRomantisch im Herzen von Verbania Ach doch, selbst in den Touristenzentren am Lago Maggiore kann man ordentlich essen gehen. Insbesondere, wenn man sich ein wenig...

Literaturtipps & Rezensionen

Martin Weiss: Urchuchi - Tessin und Misox

Martin Weiss: Urchuchi - Südschweizer Restaurants mit Geschichten und Gerichten / Tessin und Misox

Mit "Urchuchi" hat der rührige Rotpunkt-Verlag einen standardsetzenden Restaurantführer für die Südschweiz herausgebracht. Authentische schweizer Küche und originäre Spezialitäten stellen bereits die Bände "Romandie und Oberwallis" sowie "Deutschschweiz und Graubünden" vor und endlich nimmt sich der Verlag auch der faszinierenden Region Tessin und Misox an. Opulent bebildert stellt das Buch 70 Restaurants vor, in denen die traditionelle Küche in einer herausragenden Art gepflegt wird. Auf ca. 380 Seiten werden empfehlenswerte Gaststätten regional gegliedert und sehr persönlich vorgestellt, werden Anmerkungen zur kulinarischen Tradition der vorgestellten Kantone gemacht, wird von persönlichen Begegnungen berichtet und das ganze findet sich eingerahmt von teils spektakulären Landschaftsaufnahmen und Fotografien von Gerichten und Zubereitung. Eingerahmt werden die Rezensionen durch generelle touristische Tipps, Hinweise auf Ausflugsmöglichkeiten und weitere Lokale sowie einen hervorragenden Rezeptteil mit 120 tessiner Gerichten. In der Gesamtschau entsteht so ein sehr appetitanregender vollwertiger kulinarischer Reiseführer.

Grundsätzlich war Voraussetzung für die im Urchuchi vorgestellten Gasthäuser die Pflege regionaler Frischküche, die Bewahrung tradizioneller Zubereitungsweisen dieser Region an der Schnittstelle zwischen alpiner Esskultur und mediterranen Einflüssen bei gleichzeitig behutsamer Modernisierung. Was dem Buch besonders angenehm anzumerken ist, ist dass sich hier ein ausgemachter Liebhaber sehr persönlich und durchaus subjektiv mit der Region auseinandergesetzt hat. Immer wird auch von Begegnungen mit Menschen berichtet, die mit dem Autor eine besondere Passion für gutes Speisen teilen. Ganz nebenbei erfährt der Leser zudem interessanten Lesestoff zur kulinarischen Geschichte der ursprünglich eher armen Bergregion, deren Küche sich seit jeher durch weit mehr als Polenta auszeichnet.

Ausgehend von der norditalienischen Slow-Food-Bewegung entdecken auch zunehmend tessiner Restaurants die Werte teils bereits vergessener Regionalküche wieder und bieten dem Reisenden hervorragende Küche jenseits der immer noch zu weit verbreiteten Massenabfertigung für Touristen. Allen vorgestellten Restaurants wird - schön farblich abgehoben - eine Kurzinformation mit Öffnungszeiten, Anfahrt, ggf. Website und weiteren essentiellen Informationen vorangestellt, was den "Gebrauchswert" des Bandes deutlich erhöht. Urchuchi ist ein Referenzbuch für jeden kulinarisch interessierten Tessinreisenden und lässt schon beim ersten Durchblättern das Wasser im Mund zusammenlaufen. Volle Punktzahl!

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