Buchtipps

Alte Espressomaschinen

Diese dreigruppige Faema E-61 ist durch uns druck- und funktionsgeprüft worden, eventuelle Fehlfunktionen wurden beseitigt. Sie wartet jetzt auf Ihre Erweckung durch einen Liebhaber. Das genaue Baujahr läßt sich leider nicht bestimmen.FaemaE-61
Pumpe, 3-gruppig - Diese dreigruppige Faema E-61 ist durch uns druck- und funktionsgeprüft worden, eventuelle Fehlfunktionen wurden beseitigt. Sie wartet jetzt auf Ihre Erweckung durch einen Liebhaber. Das genaue Baujahr läßt sich leider nicht bestimmen.
Preis: 1700 Euro

Buchtipp:

Richard Haimann, Susanne Osadnik: Das eigene Haus im Süden. 1000 Tips für Immobilienkauf am Mittelmeer.Richard Haimann, Susanne Osadnik: Das eigene Haus im Süden. 1000 Tips für Immobilienkauf am Mittelmeer. Autorenporträt: Mit Richard Haimann hat der Verlag wieder einen Autor gefunden, der voller Enthusiasmus an seinem Werk gearbeitet hat. Und...

Restauranttipp:

Vecchia trattoria della pesaGemütlich, rustikal, gutes Essen Ach, was soll man meckern, wenn man zu seinem Geburtstag von einer netten und gutaussehenden Italienerin in ein heimeliges Lokal...

Literaturtipps & Rezensionen

Hans Messner, Michael Leischner: Prosecco, Soave, Grappa & Valpolicella - Unterwegs im Veneto

Der Carinthia-Verlag hat sich nun schon in einigen Büchern um die südlich von Österreich gelegenen Landstriche entlang der Adria bemüht. In Prosecco, Soave, Grappa & Valpolicella führen der freischaffende Autor Hans Messner und der Fotograf Michael Leischner durch eine Genußreise ins Veneto, den Landstrich zwischen Gardasee und Venedig. Der Titel verheißt eine besondere Beschäftigung mit den hochgeistigen Genüssen der Region und enttäuscht auch auf keiner Seite. Vorgestellt wird zunächst die Heimat des Prosecco rund um Conegliano und Valdobbiadene in der Provinz Treviso, die Wanderung bewegt sich westlich nach Bassano del Grappa, ursprüngliche Heimat des beliebten Tresterbrandes, und weiter in das Käsestädtchen Asiago, das Gebiet des Soave und weiter in die Heimat des rubinroten Valpolicella. Jeder kennt wohl die vorgestellten Weine, trotzdem geht es mir immer noch so, dass mir der einfache Bardolino auf der Terasse über dem Gardasee hundertmal besser schmeckt als derselbe Tropfen in Berlin auf dem Balkon. Leider.

Dabei entsteht natürlich weniger ein Reiseführer im klassischen Sinne als vielmehr ein Genußführer, ein ein Ratgeber und Anreger zu den kulinarischen Spezialitäten dieser Region. Bemerkungen zur historischen Entwicklung der regionalen Spezialitäten werden abgerundet durch die Vorstellung aktueller Entwicklungen in Weinbau und Küche. Besonderen Nutzwert erhält das angenehm kleinformatige und absolut mitnehmbare Bändchen durch Hinweise auf engagierte Weinbauernhöfe, örtliche Feste, lauschige Osterien und alte Brennereien, deren Besuch man in seine Reise zwingend einbauen muß. Deren Adressen und Rufnummern sind übersichtlich am Rand angeordnet, genaue Anfahrt und was einen erwartet findet man im nebenstehenden Text. Die inneren Umschlagseiten sind mit einer Übersichtskarte des vorgestellten Gebietes versehen, anhand derer man sich schnell über die Stationen des Büchleins orientieren kann.

Neben Gasthäusern beschäftigt sich Messner natürlich auch mit typischen Gerichten der Region, mit Rebsorten, historischen und modernen Entwicklungen im Weinbau sowie architektonischen Besonderheiten und verleitet zu romantischen Spaziergängen in die malerischen Stadtkerne von Treviso, Vicenza und Verona. Und so bietet Unterwegs im Veneto eine Rundumversorgung für den Genießer. Die Gasthäuser und kulinarischen Spezialitäten werden ebenso liebevoll wie sachkundig vorgestellt, dabei nicht ausufernd. Netterweise wurde auf die mittlerweile übliche Eingruppierung nach Kappen, Sternen oder Servietten verzichtet, sondern darauf bestanden, daß der Leser sich an die Beschreibung hält. Offenkundig hat der Autor nur ordentliche Häuser vorgestellt, die allesamt eine Erwähnung - und deshalb auch Beachtung - verdienen. So muß es sein - wenn ich Symbolchen sehen will, gehe ich ins Internet.

Es ist mir eine Freude, Gefundenes an Sie weiter zu geben, schreibt der Autor an einer Stelle: Man merkt es ihm an.

Kai Tippmann

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