Espressotipps

Alte Espressomaschinen

Diese alte Faema E-61 mit einer Brühgruppe stammt aus dem Jahr 1964 und ist bereits funktionstüchtig instandgesetzt. Sie erhalten im Paket kostenlos die externe Wasserpumpe und eine historische Kaffeemühle mit dazu!FaemaE-61
Pumpe, 1-gruppig - Diese alte Faema E-61 mit einer Brühgruppe stammt aus dem Jahr 1964 und ist bereits funktionstüchtig instandgesetzt. Sie erhalten im Paket kostenlos die externe Wasserpumpe und eine historische Kaffeemühle mit dazu!
Preis: 2300 Euro

Buchtipp:

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Meine Maschine

In dieser Rubrik können Sie Ihre Maschine vorstellen und kurz beschreiben, was an dem Gerät besonders Klasse ist oder warum Sie sich beim nächsten mal dringend eine andere kaufen möchten. So sollte eigentlich eine Entscheidungshilfe zusammenkommen für den unentschlossenen Erstkäufer, der sich ja meist keinen Begriff davon macht, welches fehlende Feature einer Maschine einem gehörig den Tag versauen kann bzw. wie sich die Herstellerangaben in Bedienbarkeit zuhause übersetzen lassen. Wenn Ihnen hierzu oder zu anderen Kaffeethemen etwas einfällt oder Sie ein schönes Foto zur Hand haben, dann schicken Sie uns dies doch einfach =

Ein paar hübsche Maschinen haben wir schon, auch ein paar alte Faema E61 haben unsere leser in freier Wildbahn gesichtet, ansonsten mache ich mal den Anfang, unten also Kai Tippmanns Espressomaschine:

Ich brühe mit einer Poccino Superiore de Luxe, einer Espressomaschine mit Zweitemperatur-Thermoblock-Durchlauferhitzer und integriertem Espresso-Mahlwerk, 1 Filtersiebträger und je 1 Filtersieb für 1 und 2 Tassen, Dosierlöffel sowie Kaffeepreßstempel, mißt 35 cm x 38 cm x 24 cm (BHT), wiegt knapp um die 10 kg und kostet etwas mehr als 800,- EUR.

Poccino Superiore de LuxeIch gebe zu, das Design ist nicht jedermanns Geschmack, ich mag aber die herrlich unprätentiöse Gestaltung weil ich unterstelle, dass Hersteller solcher Maschinen mehr Wert auf Innenleben und Geschmack des Kaffees legen müssen als Fabrikanten von Plastikrobotern mit Farbdisplay. Poccino hat nicht enttäuscht. Jeden Tag prima finde ich die integrierte Mühle mit leicht und fein zu regulierendem Mahlgrad und Mahlmenge. So ist der Espresso immer frisch gemalen zur Hand und die Prozedur macht wenig Dreck. Obendrauf kann man Tassen abstellen und wärmen - obwohl das in Privathaushalten, in denen die Maschine nicht dauernd heizt, nicht von Bedeutung ist, die Tassen kann man prima in der Mikrowelle beheizen.

Ein- bzw- Zweitassenbetrieb ist per 70er-Jahre Knopf umschaltbar, allerdings empfiehlt sich - wie bei fast allen anderen Halbautomaten auch - nur die Herstellung zweier Espressi, eine Tasse schmeckt wegen der geänderten Durchlaufzeit einfach nie gleichwertig. Die Mahlmenge ist per Drehknopf stufenlos regelbar, ebenso der Pumpendruck - an beiden Einstellungen sowie am Mahlgrad kann man in Abhängigkeit von Lufttemperatur und -feuchtigkeit jeden Tag nachjustieren. Das Wasser wird in einem herausnehmbaren Glasbehältnis nachgefüllt, sieht aus wie ein Aquarium, der Druckstempel ist in der Nähe der Mühle fest angebracht - einen losen hätte ich schon lange verlegt. Milch kann man dank getrennter Heizkreise gleichzeitig aufschäumen - finde ich wichtig.

Fazit: Ich bin sehr zufrieden, der Poccino-Kasten bietet nahezu semi-professionelle Qualität in einem extrem robusten Gehäuse, der Wasserdruck an der Brühgruppe ist sehr ausreichend, vor dem eigentlichen Brühvorgang werden einige Spritzer warmes Wasser auf das Kaffeemehl gegeben, um es zu verdichten und eine gleichmäßige Durchfeuchtung zu gewährleisten. Nach nur wenig Übungszeit gelingt die Crema fast immer dick und stabil, große Unterschiede zu meinem Hausitaliener (Cimbali mit 4 Brühgruppen und Gasbrenner!) kann ich nicht feststellen.

Und so liest sich das beim Hersteller: